OSR132 ZB MED, die wissenschaftliche Podcastwelt, Plan S und mehr [DE]

Kommentare 8

Nach den letzten Episoden mit jeweiligen Themenfokus gibt es diese Mal wieder einer eher “klassische” Episode. Wobei, etwas Besonderes ist es doch, denn zum einen bin ich zu Gast bei Konrad in Köln (und wir sitzen uns gegenüber), zum anderen nehmen wir genau das zum Anlass ein wenig mehr Einblick in Konrad’s neue Wirkungsstätte, das ZB MED Informationszentrum für Lebenswissenschaften, zu nehmen. Daneben gehen wir noch auf ein paar News ein, allen voran die Entwicklungen rund um Plan S, aber auch andere (u.a. ein paar Podcastempfehlungen).

Kurze Service-Anmerkung: wir saßen in einem sehr halligen Raum und auch wenn wir das recht gut in den Griff bekommen haben, manchmal hört man dann doch noch etwas Hall – wir hoffen das stört nicht. Zudem hatten wir auch noch etwas Pech and zwei Stellen unserer regulären Aufnahme, sodass wir für die Dauer von ein paar Minuten auf die Backupaufnahme zurückgreifen mussten, die leider noch einmal etwas halliger ist.

Trotz allem, viel Spaß!


Episode Info:
Duration 2:22:43
Recorded on 05-10-2018, Published on 16-10-2018


Downloads:

Teilnehmer:
avatar Matthias Fromm Thomann Wishlist Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Konrad Förstner

Shownotes:

ZB MED

00:09:35

Hire for attitude, train for skills; — Professur Bewerbungsverfahren LMU inkludiert Open Science Positionierung; — ZB MED verlässt die Leibniz-Gemeinschaft; — Leibniz-Gemeinschaft; — Kurzer Abriß zur Geschichte der ZB MED; — Interimsdirektor Dietrich Nelle; — Neuer wissenschaftlicher Direktor der ZB MED Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann; — ZB MED Berufung Dr. Juliane Fluck; — ZB MED Berufung Konrad; — Universität zu Köln; — Universität Bonn; — TH Köln; — Neue Geschäftsführerin Gabriele Herrmann-Krotz; — Geschichte von ZB MED — ZB MED Standort Köln; — ZB MED Standort Bonn; — Open Access Publikationsportal PUBLISSO; — Suchportal für die Lebenswissenschaften LIVIVO; — PubMed; — Lambert Heller; — OCR (Texterkennung); — OSR128 mit Chris Erdmann zu Library Carpentry; — OSR038 mit Greg Wilson zu Software Carpentry; — ZBW in Kiel; — Klaus Tochtermann; — European Open Science Cloud; — TIB Hannover; — Wikidata; — Knowledge Graph; — Semantic Web; — Linked Open Data; — Data Steward; — Electronic Lab Notebooks; — Library Carpentry; — Matrix (Film); — Library Carpentry Kurs „FAIR Data Software“ von u.a. Katrin Leinweber an der TIB; — Wiederaufnahme der ZB MED in die Leibniz-Gemeinschaft; — UC Davies; — NLM National Library of Medicine; — British Library; — TH Köln Faculty for Information Science and Communication Studies; — Data Literacy; — The Carpentries; — Teaching Tech Together; — Buch von Greg Wilson: Teaching Tech Together; — Buch von Greg Wilson: Teaching Tech Together (ePub/MOBI); — Archiv der Bibliothekartage;.

News und andere Themen

01:11:45

Hiring Policy at the LMU Psychology Department: Better have some open science track record; — CC-BY; — CC-BY NC; (Wissenschaftsallianz AG Digitale Werkzeuge - Software und Dienste;)  — Georg Feulner, — Matthias Katerbow; (deRSE - Vereinsgründung am 26.11.2018 ab 11 Uhr (10 Uhr Einlass);)  — Stephan Janosch; — Bernadett Fritsch; — Software Engineering Empfehlungen des DLR; — OpenAIRE Guidelines für European Open Science Cloud Content Providers; — OpenAIRE; — cOAlition S; — DFG zu Plan S; — Die 10 Prinzipien von Plan S; — Christian Gutknecht; — Antwort auf Kritik an Plan S; — Jon Tennant comments Plan S; — Flipping Journals; — Wissenschaftliche Fachgesellschaften; — FAZ Beitrag zu Plan S von Thomas Thiel; — Konrad bei DetektorFM (zu Sci-Hub); — WikiCite 2018; — Hashtag icanhazwikidata; — Scholia; — Finn Årup Nielsen; — ZBW-Beitrag zu Wissenschaftlichen Podcasts; — Feierabendbier Open Education; — Road to Open Science Podcast; — Colper Science Podcast; — Wirkstoffradio; — André Lampe; — Plötzlich Wissen!; — André’s Vortrag auf dem 34C3; — Bernd Rupp; — Omega Tau Podcast mit Bernd Rupp; — Paper Boys Podcast; — Daniel and Jorge explain the Universe; — PHD Comics; — Fellow-Programm Freies Wissen; — YouTube-Aufzeichnung zur Auftaktveranstaltung des Fellow-Programms Freies Wissen (inkl. der Vorstellung der Fellows); — OSR129 zum Fellow-Programm aus Alumni-Sicht;.

Epilog

02:18:51


Verknüpfte Episoden:

Kommentare 8

  1. Au Mann, ey, schon wieder so lang… na gut, hör ich’s halt nur quer.

    Bitte mehr “classics”.
    Bitte feinere Unterteilung der Audio-Kapitel.

    Was es braucht: nicht nur: “ich habe da ein tolles Tool gebaut”, will das irgendwer haben?
    *Gähn*, so ein trivialer Schnodder.

    Sondern auch: “Hey, gibt’s da irgendwo ein Tool, das dieses und jenes kann?!”.
    Dann bitte mal bereit stellen!
    “Oh, daß sowas jemand sucht, hätte ich nicht gedacht. OK, nimm das hier…”

    Apropos Tools: Früher war ich zu stolz, meine pdf’s ohne ein spezialisiertes Programm zu verwalten.
    Das krieg’ ich doch auch so, von Hand, viel besser hin… auf Dateibasis, klar.
    (Notfalls find und grep; und pdf2tx und grep usw.)
    Vor ein paar Tagen suchte ich ein Fachbuch (pdf) auf meiner Platte und fand es nicht.
    Lag’s im Verzeichnis “Bücher”? Oder war es themenspezifisch abgelegt?
    Unter Autor? Lag es unter “Uni”? Trotz find und grep war ich voll am A….

    Verdammt.

    Also ich habe mir dann – nach einige Jahren selbstauferlegter Ignoranz – nun doch Calibre angeschaut.
    Calibre, my local librarian. 🙂
    Jetzt geb ich einfach ein Stichwort ein, oder Autorname, oder Teil des Titels, etc.
    …und bekomme ganz flott eine Auswahl… Tags kann man auch vergeben und suchen….

    Also.. bei mir sind es erst nur 68 Bücher (Bücher bzw. Vorlesungs-Skripte
    etc.), ich kann also nichts über Skalierung im Großen sagen.
    Aber ich gebe einfach mal optimistischen Vorlauf und wenn’s doch nicht so gut
    skalieren sollte, vielleicht bring ich dann ja Code ein?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Calibre

    https://calibre-ebook.com/

    Einziger Nachteil: bei manchen Formaten sind mathematische Papers nicht gut im internen Viewer zu lesen. (Hackfleisch)
    Aber zumindest das Auffinden der Daten ist jetzt super einfach.

    Apropos Suche nach Tools: OCR, da suche ich noch was brauchbares.
    (für allgemeinen Text aber auch insbes. für mathematische Formeln).
    Habe mal mit tesseract rum probiert, nunja… es soll ja sooo toll sein *hmh*.
    Leider gibt die Audio-Chater-Unterteilung keinen Hint zu dem Thema, ich habe wohl dran vorbei gehört…

    @Konrad: Ja, Tür zeigen-Spruch ist von Matrix. (Original vermutlich aus der Zen-Ecke.)

    Zu Hall in Eurer Aufnahme: klingt wie im Gruselfilm, das Konrad-Gespenst aus dem Grusel-Off.
    Gut, daß Ihr Backup-Aufnahmen habt. Schlau geplant.
    Was mich wundert: wenn der Raum so hallig war, wie habt Ihr es dann hin bekommen,
    daß es die meiste Zeit so gut vom Sound war?
    Benutzt Ihr spezielle Mikrofone (spez. Richtcharakterisitik)?

    • Danke für Deinen Kommentar Oliver!

      Ja, wir machen gern mehr Classics und feinere Kapitelmarken…kostet halt beides Zeit. Wenn die da ist, bedienen wir den Bedarf natürlich gern.

      Zum Thema “ich habe da ein tolles Tool gebaut, will das irgendwer haben?” vs. “Hey, gibt’s da irgendwo ein Tool, das dieses und jenes kann?!” – das ist meines Erachtens durchaus derselbe Prozess aber von der jeweils anderen Seite betrachtet. Zu den meisten Tools dürfte es Personen haben die einen entsprechenden Bedarf haben, sonst dürften die meisten Tools gar nicht entstanden sein. Aber stimmt schon, der Ansatzpunkt des Auffindens ist die Krux. Sicher wäre es toll wenn Plattformen wie bspw. Labworm auch einen “Serendipity-Mode” hätten, oder es erlauben würden die Tools noch detaillierter nach Funktion zu durchsuchen oder zu filtern. Ansonsten setzt sich der zweite Fall halt vor allem durch Kommunikation in den Communities durch. Ich find hier Mailinglisten immer wieder sinnvoll.

      Ja, es gibt noch einige Herausforderungen bei OCR. Text (selbst handschriftlich, oder Fraktur) geht mittlerweile ganz gut. Mathematische Formeln, chemische Formeln, Gleichungen, etc. bringt sicher noch mehr Komplexität und damit eigene Schwierigkeiten mit (eine Logikprüfung wäre bspw. sicher sinnvoll). Aber da werden wir recht schnell (5-10 Jahre) noch bessere Erfolge sehen, wenn man den Bibliothekaren glauben darf.

      Ja, der Raum war nicht so optimal, wir schauen mal wie/ob wir das noch verbessern können für die nächsten Fälle von “face2face”. Besondere Mikrofone verwenden wir nicht, ganz im Gegenteil. Wir haben Headsets mit Großmembran-Kondensatormikrofonen verwendet, die eigentlich eher suboptimal sind. Die Bereinigung von Raumhall (einigermaßen zumindest) habe ich in der Postproduktion mit EQ, Kompressoren, Gate und Limiter gemacht.

      Cheers,
      Matthias

    • Nur die Ruhe, ist alles da. Längere Kommentare mit Links werden erstmal auf “Moderation” gestellt, auch wenn der vermeintliche Absender bekannt ist und sonst frei kommentieren darf. So halte ich den Spam aus den Kommentaren. Ist jetzt freigegeben.

      Cheers,
      Matthias

  2. Hi Oliver,

    schön wieder Deine Kommentare zu lesen!

    Ich nutze privat OCRmyPDF (https://github.com/jbarlow83/OCRmyPDF), das unter Tesseract unter der Haube hat und bin ganz zufrieden damit. Ansonsten habe ich gerade diese Woche in der UB Mannheim gehört, dass OCRopus (https://de.wikipedia.org/wiki/OCRopus) wohl auch ganz gut sei. Habe dort auch von dem Projekt OCR-D (http://ocr-d.de) gehört. Formel etc. – das war mal das Steckenpfer von ContentMine, um das es aber anscheinend etwas ruhiger wurde.

    Viele Grüße

    Konrad

    • Hallo Konrad, danke für die Infos. 🙂
      Ich wollte nämlich gerade noch einen Kommentar ablassen und nach Details zu OCR fragen, die nämlich im Gespräch garnicht genannt wurden (ich hatte den Anfang später noch nachgeholt/nachgehört als ich wieder bischen mehr Zeit hatte).
      Das hat sich dann glücklicherweise ja erübrigt.
      Wenn’s dann noch immer nicht mit dem OCR klappt, muß ich mir wohl doch eine andere Handschrift zulegen 😉

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