OSR200 Zweihundert! Und wir müssen immer noch senden [DE]

Nach sehr langer Zeit gibt es mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Und es gab sogar einen positiven Grund, denn wir haben die zweihundert Folgen erreicht. Das haben wir zum Anlass genommen mal durch unser Archiv zu schauen, was uns die letzten 8 Jahre denn so beschäftigt hat. Um es kurz zu machen: auch wenn sich im Bereich Open Science über die letzten Jahre schon viel getan hat, braucht es noch einen langen Weg um zum Ziel zu kommen. Für uns bedeutet das vor allem: es gibt auch weiterhin Redebedarf.

OSR199 Positionspapier “Digitale Dienste für die Wissenschaft – wohin geht die Reise?”

In der Wissenschaft sieht man nicht zuletzt aufgrund des informationstechnologischen Fortschritts, eine zunehmende domänenübergreifenden Vernetzung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sehen immer stärker die Notwendigkeit Dienste und Ressourcen gemeinsam zu nutzen und sogar zielgerichtet als verteilte digitale Services zu entwickeln und nachhaltig zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitsgruppe Digitale Werkzeuge – Software und Dienste in der Schwerpunktinitiative Digitale Information der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat zu diesem Thema aktuell ein Positionspapier veröffentlich und wir sprechen mit Dr. Uwe Konrad über das Positionspapier und die Entwicklung.

OSR198 Rund um wissenschaftliche Literatur

Zur letzten Folge des Jahres haben wir uns noch einmal in klassischer Zweisamkeit zusammengefunden, einen Blick auf die News geworfen und uns dann einem Thema gewidmet, dass uns beide in unterschiedlicher Art betrifft – der wissenschaftlichen Literatur. Genauer gesagt haben wir darüber philosophiert, was denn taugliche Indikatoren sein könnten um gute (wie auch schlechte) Paper erkennen zu können und was nützliche Wege für das Lesen, Schreiben, Auffinden wissenschaftlicher Veröffentlichungen sein könnten.
Wir wünschen Euch einen guten Jahreswechsel und viel Spaß mit dieser Episode!

OSR197 Personalisiertes Tracking von WissenschaftlerInnen durch Verlage

Der Wandel der großen Wissenschaftsverlage vom Content Provider zum Data Analytics Business wird in den zurückliegenden Jahren verstärkt beobachtet und dokumentiert. Das damit auch ein zunehmend umfangreicheres User Tracking stattfindet wurde erst jüngst durch Offenlegungen belegt – immer mehr Verlagsplattformen werden durch eine Vielzahl von Technologien entsprechend aufgerüstet und sind somit in der Lage das Informationsverhalten der Nutzer (insbesondere Hochschulangehöriger) zu tracken, zu speichern, zu analysieren und zu personalisierten Profilen zu aggregieren. Die Gefahr personalisierter Profile ist auch in diesem Bereich sehr kritisch zu betrachten, insbesondere wenn diese Daten nicht nur bei den Verlagen verbleiben, sondern zunehmen in ein Netz von Data Brokern fließen und damit potentiell Akteuren zugänglich gemacht werden, die einem freien Wissenschaftssystem entgegenstehen – neben kommerziellen Konkurrenten öffentlicher Forschung dürften speziell wissenschaftsfeindliche und –verfolgende Akteure (wie z.B. Regierungen) problematisch zu sehen sein. Wir haben mit Dr. Renke Siems und Prof. Björn Brembs über die Trackingaktivitäten der Verlage und die potentiellen Gefahren gesprochen und einen Blick darauf geworfen welche möglichen Ansätze es gäbe damit umzugehen.

OSR196 Fellow Programm: Knowledge Equity und Diversity mit Anita Runge und Dominik Scholl #WMDE [DE]

Im Rahmen unserer kleinen Reihe zum Fellow-Programm Freies Wissen – dem Projekt von Wikimedia Deutschland und weiteren wissenschaftlichen Partnern – widmen wir uns zum Auftakt des neuen Programmjahres wieder einmal einer allgemeineren Perspektive.

Aus der Programmankündigung: “Das Programm unterstützt Nachwuchswissenschaftler*innen aus allen Disziplinen dabei, Prinzipien offener Wissenschaft in die eigene wissenschaftliche Arbeit zu integrieren und gleichzeitig als Wissensvermittler*innen andere für dieses Thema zu sensibilisieren. Ein besonderer Schwerpunkt wird in diesem Jahr auf verschiedene Perspektiven und Diskussionsansätze rundum Knowledge Equity im Kontext offener Wissenschaft liegen, dies spiegelt sich teilweise in den Projektvorhaben der diesjährigen Fellows wieder.”

Das das Konzept von Knowledge Equity nicht allen bekannt sein dürfte – und auch wir da alles andere als sattelfest sind – haben wir Anita Runge und Dominik Scholl eingeladen, um diesen Schwerpunkt einmal etwas ausführlicher zu beleuchten und darüber zu sprechen, was sich dahinter verbergen kann.

In der Nachbetrachtung des Gesprächs ist uns aufgefallen, dass wir sicher zu wenig auf den Definitionsraum eingegangen den das Konzept “Equity” mit sich bringt. Außerdem haben wir sicher zu wenig erarbeitet, dass die Themen Knowledge Equity und Diversity zwei separate Aspekte sind die jeweils eigene Perspektiven einnehmen. Diese Dinge werden wir gern in einem weiteren Gespräch aufarbeiten – auch wir haben erkannt, dass es hier um einen Prozess geht, den auch wir bewusst(er) durchlaufen sollten.

Vielen Dank an unsere Gäste für das spannende Gespräch, aber auch – wie immer – an Wikimedia für den Kontakt und die Unterstützung hinter den Kulissen!

Viel Spaß!

OSR195 Fellow-Programm: Eva Seidlmayer und Philipp Schrögel #WMDE [DE]

Im Rahmen unserer kleinen Reihe zum Fellow-Programm Freies Wissen – dem Projekt von Wikimedia Deutschland und weiteren wissenschaftlichen Partnern – widmen wir uns erneut der Perspektive der Fellows, bzw. in diesem Falle sogar der Perspektive der Alumnis. Dazu begrüßen wir Eva Seidlmayer und Philipp Schrögel als Gäste, die mit uns einen Rückblick wagen auf ihren Weg in das Programm, ihre Erfahrungen mit dem Programm und ihren weiteren Werdegang. Vielen Dank an Eva und Philipp für das spannende Gespräch, aber auch – wie immer – an Wikimedia für den Kontakt und die Unterstützung hinter den Kulissen! Viel Spaß!